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Das Sprachenlernen hat sich in den letzten Jahren trotz sehr großer Anstrengungen in Europa nicht bzw. wenig weiter entwickelt. Die EUROSTAT-Erhebungen zeigen ein Gleichbleiben der Daten bzw. einen leichten Rückgang des Sprachenlernens. Sprachenlernen ist überdies im allgemeinbildenden Bereich stärker verbreitet als im berufsbildenden Sektor (hier jedoch leichter Zuwachs).

Der European Suryey on Language Competence hat gezeigt, dass nur 42% der getesteten Lerner ein Level von B1/ B2 (independent user) in ihrer ersten Fremdsprache erreichen, ebenso viele (!) jedoch nur das Niveau unter A1 oder maximal A1 erreichen. Es existiert also eine gewaltige Schere zwischen guten Sprecher/inne/n und sehr schlechten Sprecher/inne/n einer ersten FS. Bei den guten Sprecher/inne/n ist dazu noch zu berücksichtigen, dass Länder mit gelebter Mehrsprachigkeit (Belgien, Malta, Luxemburg) das Niveau deutlich nach oben nivellieren!
In der getesteten zweiten lebenden FS befinden sich bereits 58% auf einem Niveau von (unter) A1, und nur mehr 25% auf einem Niveau von B1/B2. (Ausführliche Darstellungen dazu können unter einer eigenen Website nachgelesen werden.)

Hauptstoßrichtung in der herrschenden wirtschaftlichen Krise ist es nun, Jugendliche noch wettbewerbsfähiger zu machen, damit sie auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Dazu sind auch Sprachenkompetenzen von höchster Priorität.
Daher soll erstens die Effizienz der Unterrichtssysteme bzw des Sprachenlernens erhöht werden. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern (vgl. European Suryey on Language Competence).

Die Sprachenpolitik gilt weiters als Schlüssel für den Zugang zum Arbeitsmarkt. Es ist genau zu betrachten, welche Sprache als „nützlich“ für einen Wirtschaftsraum bewertet werden kann. Die EK propagiert eine Sprachendiversität, die über das Englische hinaus geht, vor allem, um auch das Barcelona-Ziel (L1+2) zu erreichen.

Der dritte wichtige Punkt ist das Vorhandensein verlässlicher Daten. Lernergebnisse bzw. erworbene Kompetenzen müssen durch verlässliche benchmarks abgesichert werden.

Die Methode der offenene Koordinierung erscheint für die Realisierung dieser Ziele sehr gut geeignet. Die Arbeit wird in einer ziel- und output-orientierten Weise erfolgen (akkordierte Zielsetzungen, Arbeitsplan, usw.)
Kontakt: office@oesz.at